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Schreibprobleme als versteckte Notenkiller

Handschrift ist die Basis für eine erfolgreiche Schullaufbahn

Ob ein Kind in Mathematik zusätzlich gefördert werden muss, ist meist relativ leicht zu erkennen. Doch in anderen Bereichen, wie dem Schreiben, muss näher hingesehen werden. Vor allem weil Probleme beim Schreiben mit der Hand häufig negative Auswirkungen auf zahlreiche Unterrichtsfächer haben und so zum versteckten Notenkiller werden können.
Häufig täuscht z. B. ein formschönes und leserliches Schriftbild über andere Defizite hinweg, wie z. B. starkes Aufdrücken und langsames Schreiben. Diese führen jedoch dazu, dass Kinder im Unterricht nicht mitkommen, bei Tests nicht rechtzeitig fertig werden oder durch verkrampfte, schmerzende Hände die Lust am Schreiben und Lernen verlieren. Es gilt also auch hier frühzeitig und gezielt zu fördern.

Die STABILO Education-Experten für das Schreiben lernen zeigen, wie Sie bei der Handschrift von Kindern möglichen Förderbedarf leicht identifizieren und mit gezielten Übungen die Schreibprobleme lösen können.

Die Basis für eine erfolgreiche Schullaufbahn ist eine automatisierte Handschrift. Müssen sich SchülerInnen überwiegend auf die Mitschrift konzentrieren, wird es schwierig, gleichzeitig dem Unterricht zu folgen oder die Inhalte zu erfassen. Aber ein Verzicht auf das Handschreiben ist auch in Zeiten der Digitalisierung keine Lösung: Handschriftliches verbessert nachweislich die Merkfähigkeit, das inhaltliche Verständnis und die Kreativität.

Dabei stehen Handschrift und Digitalisierung nicht zwangsläufig im Widerspruch. Ganz im Gegenteil. So können digitale Hilfsmittel dabei unterstützen den Lernprozess zu erleichtern und Lehrkräfte zu entlasten.

Ziel ist eine automatisierte Handschrift, die durch ein gezieltes Training der Schreibmotorik erlernt wird.

Denn Schreibenlernen ist vergleichbar mit Laufenlernen: Die ersten Schritte sind nicht perfekt – im Gegenteil. Der Lernerfolg entsteht durch Hinfallen, Wiederaufstehen und Ausprobieren, bis die Bewegung verinnerlicht ist. Genauso ist es beim Schreibenlernen: Es sollte dabei vorrangig nicht um ein perfektes Schriftbild gehen, sondern um eine Automatisierung der Schreibbewegungen – dies zeigen auch zahlreiche Untersuchungen.

Schreibenlernen ist damit vorrangig Schreibmotoriklernen. Sind die Schreibbewegungen noch nicht automatisiert, kann man Schrift malen, aber noch nicht schreiben. Dieses Malen von Schrift beansprucht so viel Aufmerksamkeit, dass man sich weder auf die inhaltliche noch auf die sprachliche Gestaltung des Textes konzentrieren kann. Es geht also vor allem darum, die Schreibbewegungen zu trainieren, deren reibungsloses Zusammenspiel zu einer ausgereiften Schreibmotorik führt.

Wer 1-mal pro Woche die Schreibmotorik trainiert, lernt nachweislich schneller und leichter schreiben.**

Vier Faktoren beeinflussen unsere Schreibbewegungen und können die Ursache für Probleme beim Schreiben sein. Die sogenannten Schlüsselkompetenzen der Schreibmotorik:

Schreibmotorik
Schreibmotorik: STABILO Education

Die zugrunde liegende und wissenschaftlich erprobte Methode nach dem Schreibmotorik Institut und Dr. Marquardt lässt Freiheit, sich auszuprobieren, statt nur exakt nachzuspuren. Die Entwicklung einer automatisierten Handschrift steht dabei im Vordergrund.

Mehr Informationen unter: Education – www.stabilo.de